Veredelungsmöglichkeiten

Drucktechniken zur Veredelung von Giveaways

Giveaways erfreuen sich bei Kunden und Unternehmen großer Beliebtheit und helfen dabei, neue Zielgruppen zu erschließen. Ein praktisches, wie auch pfiffiges Giveaway, das beim Kunden lange in Gebrauch bleibt, schafft mit wenig Produktionsaufwand einen hohen Mehrwert durch Markenbindung. Bei der Wahl eines passenden Giveaways gilt es daher nicht nur zu berücksichtigen, ob dieses vom Kunden auch akzeptiert wird. Bereits bei der Planung sollte darauf geachtet werden, den Werbeartikel zumindest mit dem möglichst gut erkennbaren Logo auszustatten. Je nach gewähltem Werbemittel und geplanter Kampagne kann das Logo durch einen Slogan oder eine zusätzliche Werbebotschaft ergänzt werden. Eine einfache und schnelle Lösung zur Veredelung von Giveaways ist das Bedrucken. Hier gilt es jedoch, mehrere verschiedene Druckverfahren miteinander zu vergleichen sowie deren Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen, um das für Ihr Unternehmen ideale Ergebnis zu erzielen. Dieser Beitrag zeigt die drei für den Werbemitteldruck wichtigsten Drucktechniken, erläutert ihre Funktionsweise und zeigt, wo ihre spezifischen Stärken liegen.

Tampondruck – elastisch und exakt

Beim Tampondruck handelt es sich um ein Tiefdruckverfahren. Hierbei wird die Druckfarbe aus dem zuvor hergestellten Klischee mit einem Tampon aus elastischem Silikonkautschukmaterial auf den zu bedruckenden Gegenstand aufgebracht. Wegen seiner hohen Elastizität bietet der Tampondruck außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit an gewölbte und anderweitig komplex geformte Oberflächen. Gerade zur Veredelung von Giveaways wie beispielsweise originell geformten Modelleisenbahnen und natürlich den klassischen Kugelschreibern ist dieses Druckverfahren ideal geeignet. Auch komplexe Druckbilder können dank hochentwickelter Druckmaschinen mit elektronischer oder pneumatischer Technologie auf den gewählten Gegenstand aufgebracht werden. Genau programmierbare Arbeitsschritte und Arbeitsabläufe machen dies nicht nur denkbar einfach, sondern gerade in höheren Stückzahlen zu einem günstigen Preis realisierbar. Der Tampondruck ist besonders geeignet, um Kunststoff zu bedrucken und gilt daher als das wohl wichtigste Druckverfahren der Werbemittelbranche.

Siebdruck – satte Farbflächen

Durch ein feinmaschiges Gewebe wird beim Siebdruckverfahren die Farbe auf den zu bedruckenden Untergrund aufgebracht. Die Druckfarbe wird mit einer Gummirakel auf das Gewebe aufgebracht und dringt ausschließlich durch die durchlässigen Gewebestellen, die dem Druckbild entsprechen, auf den Untergrund durch. Der Siebdruck bietet in Sachen zu bedruckende Untergründe eine Materialvielfalt wie sonst kaum ein Druckverfahren. Von der flachen Folie bis zum kompliziert geformten Gerätegehäuse erfüllt der Siebdruck alle Anforderungen, die ihn auch für Werbemittel und Streuartikel interessant machen. Wird eine dem gewählten Untergrund entsprechende Druckfarbe gewählt, überzeugt der Siebdruck durch ein besonders exaktes Druckbild sowie durch eine besonders hohe Haltbarkeit des Druckmotivs. Egal, ob Logo und Slogan auf Textil, Glas, Holz, Keramik oder einem von vielen weiteren möglichen Materialien abgebildet werden sollen – das Siebdruckverfahren ist für besonders hochwertige Werbeartikel ideal geeignet.

Digitaldruck – ohne Zwischenschritte exakt bedrucken

Anders als bei herkömmlichem Druck benötigt der Digitaldruck keinerlei physikalische Druckvorlage oder Druckform. Hier wird das zu druckende Bild direkt vom Computer an die Druckmaschine übertragen. Das zu druckende Motiv sollte daher im Idealfall als vektorisierte Bilddatei vorliegen. Traditionelle Zwischenschritte, wie über Klischees oder sonstige statische Druckformen fallen vollständig aus. Dies bringt gleich mehrere Vorteile mit sich, denn der Digitaldruck erlaubt es daher, in jedem Druckvorgang ein völlig anderes Motiv zu drucken. Gerade für die Herstellung größerer Auflagen an Direktmarketingmaterialien ist der Digitaldruck daher gut geeignet. Das Prinzip des Digitaldrucks ähnelt dem eines Laserdruckers, der als elektrofotografisches System eine hohe Auflagenzahl in kurzer Zeit realisieren kann. Auch, wenn der Digitaldruck ein wahres Arbeitstier unter den gezeigten Druckverfahren ist, eignet er sich aber trotzdem gut für die Herstellung kleiner Werbemittelserien, da er besonders flexibel und preisgünstig realisiert werden kann.